Rumänienhilfe Wegenstetten

Organisation

Die Rumänienhilfe Wegenstetten ist ein Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, Not Leidenden in einem verarmten Gebiet Rumäniens Hilfe zu leisten. Dabei lässt er sich von einigen einfachen Grundsatzgedanken leiten. Das Tätigkeitsgebiet liegt im äussersten Nordosten Rumäniens, in den Bezirken Suceava und Botosani im Grenzgebiet zur Ukraine und zu Moldawien.

Direkthilfe
«Rumänienhilfe Wegenstetten» bietet verschiedene Arten von Hilfe an: geradezu ein Markenzeichen ist die unbürokratische Direkthilfe. Daneben leisten wir finanzielle Unterstützung entweder an Institutionen oder an Privatpersonen, sogenannte Unterstützungsprojekte. Ausserdem führen wir grössere Projekte durch wie das Projekt «Dispensar».

Unbürokratisch und unkompliziert.
Der Verein Rumänien-Hilfe Wegenstetten wird von einem Vorstand geleitet, dem vier Mitglieder angehören. Sie arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. Durch regelmässige Reisen ins Hilfsgebiet gewährleisten sie den direkten Kontakt zur Bevölkerung im Hilfsgebiet, zu den rumänischen Vertrauenspersonen und zu den Projekten.

Dem Vorstand stehen Projektleiterinnen und Projektleiter zur Seite. Drei davon bilden das Back-Office (Mitglieder- und Spendenadministration, visuelle Kommunikation, Internet). Eine Projektleiterin und sechs Projektleiter leiten oder koordinieren Projekte im Einsatzgebiet.

Menschen helfen Menschen
Fachleute persönlichen Metier, waren wir jedoch keine Experten für Entwicklungszusammenarbeit in Rumänien. Jeder musste auf seine Weise Erfahrungen sammeln, Enttäuschungen erleben und Lehrgeld zahlen, um mit den landesspezifischen Schwierigkeiten zurecht zu kommen. Die Projektleiter arbeiten unentgeltlich. Für ihre Arbeit vor Ort stützt sich die Rumänien-Hilfe Wegenstetten auf ortsansässige Vertrauensleute, die deutsch sprechen.

Grundsätze

Wir wollen auf direktem und unbürokratischem Weg Hilfe leisten.
Wo immer wir alten und gebrechlichen Menschen begegnen, die unter der Armutsgrenze leben und sich kaum Schuhe, Kleider und Holz zum Heizen kaufen können, leisten wir durch direkte Abgabe von Schuhen, Wolldecken, Lebensmitteln und kleinen Geldbeträgen Nothilfe.

Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
Wir haben es in Rumänien mit einer Generation zu tun, die aufgrund grosser Enttäuschungen und Frustrationen zu Resignation neigt. Die Angehörigen dieser Generation sollten jedoch nicht durch Geschenke von ihrer Verantwortung entbunden werden, sich aktiv um eine Verbesserung ihrer Situation zu bemühen. Wo immer möglich ermutigen wir zur Eigeninitiative oder fördern diese. So zahlen wir Baumaterial, damit Häuser repariert oder undichte Dächer neu gedeckt werden können. Wir kontrollieren den Baufortschritt, bevor weitere Tranchen bewilligt werden. Oder wir kaufen bemalte Eier zu guten Preisen, um weitere Personen anzuspornen, durch Ausübung eines traditionellen Kunsthandwerks die Armut zu überwinden.

Wir wollen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen.
Kranke, kleine Kinder und Insassen von Kinderheimen können ihr Schicksal kaum in die eigenen Hände nehmen. Deshalb haben wir die Projekte «Ärztehaus (Dispensar)», «Kindergarten» und «Waisenkinder» in Angriff genommen.

Wir wollen die ansässige Bevölkerung respektieren und mit ihr zusammenarbeiten.
Wir gestalten unsere Hilfe so, dass die Menschen in Rumänien nicht überfordert werden. Wir klären zusammen mit Benachteiligten ab, was ihre wahren, langfristigen Bedürfnisse sind, und leisten einen Beitrag daran. Wir versuchen ihre Wünsche und Prioritäten zu achten, auch wenn sie unseren Vorstellungen zuwiderlaufen. Dort wo uns Hilfe sinnvoll scheint, bieten wir sie an, ohne die Würde der Hilfsbedürftigen zu verletzen. Zur Ausarbeitung unserer Projekte ziehen wir Einheimische bei und überlassen ihnen nach Möglichkeit die Durchführung.

Wir möchten Perspektiven schaffen.
Wir möchten erleben dürfen, dass die Armut in diesem Landstrich Rumäniens soweit abnimmt, dass Nothilfe und Verteilung von Hilfsgütern in grossem Stil nicht mehr nötig ist. Wir möchten uns auf Projekte konzentrieren können, die eine nachhaltige Wirkung auf die Verbesserung der Lebensbedingungen haben und Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten schaffen. Schliesslich möchten wir unsere Projekte ganz den Einheimischen übergeben können.

  • Georges Brogle

    Präsident

    E-Mail gbrogle@rumaenienhilfe.ch

    Portrait
    Statement «Wir haben kein konkretes Ziel, sondern nur das Bedürfnis, für Menschen in einem fremden Land einzustehen, denen es nicht so gut geht wie uns hier.»

  • Marco Veronesi

    Vize-Präsident, PL «Augenoptik»

    E-Mail mveronesi@rumaenienhilfe.ch

    Portrait
    Statement «Den Menschen etwas zu geben, die nicht das Glück hatten an einem Ort auf die Welt zu kommen an dem fast alles möglich ist.»

  • Urs Brügger

    Aktuar

    E-Mail ubruegger@rumaenienhilfe.ch

    Portrait
    Statement «Niemand begibt sich freiwillig in Not. Von diesem Gedanken lasse ich mich leiten und fühle mich angesprochen, wenn ich Menschen im Elend sehe.»

  • Christoph Mahrer

    Kassier

    E-Mail cmahrer@rumaenienhilfe.ch

    Portrait
    Statement «Solange es mir gut geht, helfe ich gerne anderen Leuten, ihre Situation zu verbessern.»

  • Anita Buser

    Administration

    E-Mail buser.anita@bluewin.ch

  • Barbara Gallotti

    Werbung

    E-Mail bgallotti@rumaenienhilfe.ch

    Portrait
    Statement «Was gibt es Dankbareres, als einem Menschen wieder einen Funken Hoffnung in die Augen zaubern zu dürfen!?»

  • Moritz Salathe

    Neue Medien

    E-Mail office@owlpro.ch

    Portrait
    Statement «Oftmals versteht und schätzt der Mensch sein eigen Glück erst, wenn er anderen in Not hilft.»

  • Remo Loepfe

    PL «Zahnartzt»

  • Hans Nassi

    PL «Bau»